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KTOWN

 

Städtebaulicher Ansatz

Auf dem Grundstück ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus solitären Baukörpern geplant, welche sich in die heterogene, überwiegend offene Umgebungsbebauung einfügt und einen Freiflächen Erlebnisbereich im Innenbereich des Areals entstehen lässt.

Aus der Anordnung der Baummassen, resultiert die Fassung und Akzentuierung einer  Nord- und östlichen Straßenraumkante an der Lauterstrasse, sowie die Arrondierung der Ecke Lauter- und Meuthstraße, bei Schaffung und gleichzeitiger Abschirmung einer inneren Freiraumfläche. Zwei Einzelbaukörper, an der Burgstraße und an der Ecke Burgstraße / Meuthstraße, bilden die stadträumliche Kante, im südlichen Grundstücksteil. Im süd-östlichen Grundstücksareal, sind die Baummassen mit Abstand zur der, parallel der Straße angeordneten Turnhalle, zurückspringend und abgewinkelt zur Meuthstraße geplant.

Nutzungskonzept

Die Bebauung, sieht im nord-östlichen Grundstücksareal, einen viergeschossigen Hauptbaukörper mit Staffelgeschoss vor. Das Nutzungskonzept sieht ein Hotel mit 67 Zimmern und 130 Betten vor. Südlich abgewinkelt und in der Gebäudehöhe abgestuft, ist ein Boardinghaustrakt mit 39 Zimmern platziert. Eine angemessene Präsenz der Hotellerie, an der Verkehrstangente der Lauterstrase, die Erreichbarkeit und die Blickbeziehungen der Hotelräumlichkeiten in den Obergeschossen zum japanischen Garten, sowie den angrenzenden Grünbereichen des Kirchengartens ist beabsichtigt.

Das Planungskonzept sieht im westlichen Grundstückbereich ein nutzerfreundliches Parkdeckkonzept, mit vier obergeschossig angeordneten Parkebenen vor, sowie einem unteren Deck.

Die Planungsdeterminanten sind:

- schnelle Erreichbarkeit der Ein- und Ausfahrt

- erweitertes zeitgemäßes Nutzungsspektrum durch Vorhaltung der E–CAR und E- BIKE Ladestationen im EG

- wirtschaftliche Konstruktion mit geradläufigem Rampensystem

- ein umweltfreundliches „GREENWALL – KONZEPT“ mittels Fassadenbegrünung

- gute Belichtung und natürliches Belüftungskonzept durch semitransparente  

  Fassadenelemente  

- Farb- und Materialkonzept, naturfarben  

- es werden ca. 220 Einstellplätze nachgewiesen

- An der Lauterstrasse ist eine transparente Schallschutzwand geplant

Zwei  viergeschossige Wohnungsbauten im südlichen Grundstückteil, sind in Ost- West und südlicher Ausrichtung der Wohnungen geplant. Die EG Ebene liegt ca.1,25 m über Straßenniveau (Sockel).

Wohnungsmix | Erschließung | Nutzungsflexibilität

Das Nutzungskonzept und Raumprogramm im Gebäude A, sieht 11 Zwei- Zimmerwohnungen, sowie 8 Dreizimmer–Wohnungen, mit variabler Grundrissgestaltung mittels Trennwandsystemen vor. Ebenfalls 2 Fünfzimmer Maisonette- Wohnungen, im 4. OG bis zum DG. Das Nutzungskonzept im Gebäude B, sieht 15 Zwei-Zimmerwohnungen, sowie 16 Einraum-Appartements vor.  Ergänzend 2 Fünfzimmer Maisonnette-Wohnungen im 4 OG bis DG. Loggienflächen, teilweise mit Wintergarten sind den Wohnräumen zugeordnet. Die Erschließung, erfolgt mit zentralen gelegenem Treppenhaus und Aufzugsanlage.  Die Aufzüge, Flure und die Treppenhäuser sind behindertengerecht geplant.

Nutzungskonzept | Freiflächenkonzept

Gartenflächen, Tiefgarage, Einstellplätze, Fahrradstellplätze, Kinderspielplatz

Die inneren Quartier- Freiraumflächen bieten eine Baumallee, Sitzmöglichkeiten und ein „Hotelrestaurant / Cafe-Bereich“ und laden zum Verweilen ein. Den Wohnbaukörpern südlich vorgelagert, sind Gartenfreiflächen, die den Wohnungen zugeordnet werden können. Im westlichen Grundstückareal ist ein Kinderspielplatz geplant. Die Zufahrt der geplanten Quartiers-Tiefgarage für den Hotelbetrieb, das Boardinghaus und die Wohnungsnutzer, sowie die Fahrradstellplätze befinden sich in der Meuthstraße.

Gestaltung und Konstruktion

Die Konstruktion des Parkdecks, erfolgt in Stahlbeton Stahlsystembauweise.

Das Hotel und die Wohnbauten sind in Stahlbetonbauweise und Thermo-mauerwerkssystem vorgesehen. Glattputzframes, Wood-Paneels und Glas-fassadensysteme kommen zum Einsatz.